German English French Spanish

Über Mich

Als qualifizierte Anwenderin der Bowen Technik für Menschen und Tiere habe ich ein gründliches, mehrjähriges Ausbildungsprogramm absolviert und bin neben der Mitgliedschaft im deutschen und im europäischen Bowtech Verein auch an der BowenTherapy Academy of Australia BTAA (BOWTECH®) und dem Equus College of Learning and Research ECL & R registriert.

Was ist Bowen Technik für Pferde?

Bowen Behandlung bei Pferden, siehe Link: https://www.youtube.com/watch?v=p6U2Wov8LM4

Muskelentspannungstherapie für Pferde


Die Bowen Technik basiert auf der Technik vorsichtiger, nicht invasiver Griffe, die der Australier Tom Bowen Ende der siebziger Jahre für die Behandlung menschlicher Beschwerden entwickelt hat. Die Australierin Alison Goward wandte die so genannte Bowen-Technik seit 1990 auch auf Pferde an

Pferde unterliegen – genau wie wir Menschen - Stress und anderen Belastungen. Diese können zu Erkrankungen führen, die sich in bestimmten physischen und psychischen Symptomen äußern.

Die Bowen Technik korrigiert diese Beschwerden des Pferdes und stellt das natürliche Gleichgewicht in allen Systemen wieder her.

Bowen Technik besteht aus einer Reihe von sehr sanften Griffen, die das Bindegewebe an Schlüsselstellen des Pferdekörpers stimulieren. Das Bindegewebe erlangt seinen flexiblen Zustand wieder und die natürliche Funktionsfähigkeit von Muskulatur, Kreislauf, Nerven und Organen wird wiederhergestellt.
Liegt eine Schwellung oder Stauchung des Gewebes vor, regt Bowen Technik das Lymphsystem an und verbessert dessen Drainage und allgemeine Funktion. Muskeln entspannen sich und das Nervensystem wird ausbalanciert.

Die einzelnen Griffserien werden von charakteristischen Pausen unterbrochen. Sie sind für den Körper wichtig, um die erhaltenen Impulse zu verarbeiten.

Bowen Technik ist eine sehr sanfte und nicht invasive manuelle Technik. Um sie optimal wirken zu lassen, sollten Sie nachfolgende Hinweise beachten:

Während der Bowen Technik Behandlung sollte sich das Pferd möglichst wohl fühlen, damit die Muskulatur, über die die Griffe ausgeführt werden, maximal entspannt sein kann.

  • Wählen Sie einen Platz, an dem das Pferd sich sicher und damit wohl fühlt. Die Gabe von Heu kann helfen, ein nervöses Pferd zu beruhigen.
  • Vermeiden Sie – während die Griffe gesetzt werden und auch während der Pausen – laute Geräusche und alles, was das Pferd erschrecken könnte.
  • Abgesehen von den notwendigen Griffen sollte das Pferd während der Behandlung nach Möglichkeit nicht berührt werden.
  • Das letzte Beschlagen oder eine Impfung sollten mindestens vier Tage zurückliegen. In den ersten vier Tagen nach einer Bowen Technik Behandlung sollte nach Möglichkeit keine Arzneigabe erfolgen.
  • Durchfall während oder nach der Therapie ist eine der möglichen Reaktionen des Körpers auf die Behandlung – ebenso Schwitzen, Haare aufstellen, Hyperaktivität oder Hinlegen.

Nach der Behandlung geben Sie Ihrem Pferd die Zeit, die es braucht, um die Behandlung physisch und psychisch zu verarbeiten.

  • Lassen Sie das Pferd nach der Behandlung so lange in Ruhe (stellen Sie es vorerst auch nicht zu anderen Pferden in die Herde), bis es sich sichtlich erholt hat. Vor einem eventuellen Heimtransport sollte das Pferd mindestens dreißig Minuten lang gehen, bis es stabil genug für die Fahrt ist. Verladen Sie kein Pferd, das sich nicht völlig von der Behandlung erholt hat.
  • Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte die Behandlung nach sieben Tagen wiederholt werden.
  • In der Zwischenzeit (mindestens jedoch drei bis vier Tage!) sollte das Pferd nicht gearbeitet, nicht geritten und nicht longiert werden.
  • Beginnen Sie dann mit Dehn- und Aufbauübungen. Das hilft, die Muskulatur wieder aufzubauen, die sich durch die Bowen Technik -Behandlung ausgerichtet hat.
  • Arbeiten Sie vom Boden aus das Pferd in geraden, möglichst langen Linien – zum Beispiel an der Doppellonge hinter dem Pferd (Vorübung Fahren).
  • Wenn Sie wieder mit dem Reiten beginnen, arbeiten Sie mit dem Pferd korrekt „vorwärts – abwärts“ in maximaler Dehnungshaltung des Nackenbandes, bis sich die entsprechende Rückenmuskulatur ausgebildet hat, um das Reitergewicht zu tragen.
  • Nach zwei erfolgreichen Behandlungen empfiehlt sich zur Stabilisierung eine Pause von zwei bis drei Wochen. Nach dieser Pause kann erneut beurteilt und gegebenenfalls behandelt werden.
joomla template